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4.1 Die fraglichen Massnahmen ­ Rayonverbote, Meldeauflagen und
Polizeigewahrsam ­ stellen verwaltungsrechtliche Anordnungen dar;
sie können insbesondere nicht als Massnahmen strafprozessualer Na-
tur verstanden werden. Damit findet nunmehr grundsätzlich das Ge-
setz über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungs-
rechtspflegegesetz, VRG, Gesetzessammlung 175.2) Anwendung.
Das Verwaltungsgericht kann nach § 43 VRG im hier betroffenen Be-
reich mit Beschwerde angerufen werden. Ein Ausschlussgrund ge-
mäss § 43 Abs. 1 VRG ist nicht ersichtlich; die Zulässigkeit der Be-
schwerde ans Verwaltungsgericht ergibt sich aus § 43 Abs. 2 VRG
(vgl. auch § 5 der Verordnung über die Anpassung des kantonalen
Rechts an das Bundesgesetz über das Bundesgericht [BGG-VO,
OS 61, 480]). Vorinstanz ist die Sicherheitsdirektion, die über Rekurse
gegen die Kantonspolizei entscheidet (vgl. § 19 Abs. 1 und § 19b Abs. 1
VRG sowie § 57 der Verordnung über die Organisation des Regie-
rungsrates und der kantonalen Verwaltung mit Anhang 2 [VOG-RR,
Gesetzessammlung 172.11]; vgl. auch TOBIAS JAAG, Staats- und Verwal-
tungsrecht des Kantons Zürich, 3. Aufl. 2005, Rz. 2004). Ferner ist bei
Anordnungen durch die Stadtpolizeien der Bezirksrat Vorinstanz des
Verwaltungsgerichts (vgl. § 19c Abs. 2 VRG, § 10 des Gesetzes über
die Bezirksverwaltung [Gesetzessammlung 173.1]; ferner TOBIAS JAAG,
in: Isabelle Häner et al. (Hrsg.), Kommentar zur Zürcher Kantonsver-
fassung, Zürich 2007, § 94 Rz. 22 f.; TOBIAS JAAG, Staats- und Verwal-
tungsrecht des Kantons Zürich, 3. Aufl. 2005, Rz. 2914 ff. sowie
Schema Rz. 2146; KÖLZ/BOSSHART/RÖHL, VRG-Kommentar, § 41 Rz. 28).
4.2 Diese Rechtsmittelwege stehen im Einklang mit den Anforderun-
gen des Bundesgerichtsgesetzes. Art. 86 Abs. 2 BGG verlangt für das
öffentliche Recht als Vorinstanz des Bundesgerichts ein oberes kanto-
nales Gericht, das den Sachverhalt und die Rechtsanwendung umfas-
send prüft (vgl. TOPHINKE, a.a.O., Art. 86 Rz. 13). Das Verwaltungsge-
richt genügt diesen Vorgaben klarerweise (vgl. § 50 VRP).
4.3 Das Bundesgesetz über Massnahmen zur Wahrung der inneren
Sicherheit enthält in Bezug auf Rayonverbote (Art. 24b BWIS) und
Meldeauflagen (Art. 24d BWIS) keine Vorgaben über die gerichtliche
Anfechtung von entsprechenden Massnahmen. In Bezug auf die Rayon-
verbote und die Meldeauflagen entspricht der aufgezeichnete kanto-
nale Rechtsmittelweg gemäss dem Verwaltungsrechtspflegegesetz so-
mit dem BWIS wie auch dem Bundesgerichtsgesetz.
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